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Mindestlohn, 21 Länder haben ihn

Mindestlohn, ein Millionengeschäft!

Besonders zweifeln die Forschungsinstitute, Politik und einige Chefs von Großkonzernen an den Erfolg des Mindestlohns.
Doch zunächst einmal, was müssen diese Geringverdiener (unter 7,50 Euro brutto die Stunde) dafür leisten. Ich kenne viele die

, um eine Familie zu ernähren 240 Stunden arbeiten müssen, das bei 24 Tagen Urlaub im Jahr und teilweise nicht bezahlte Zuschläge von der Firma hinnehmen müssen, um 1900 Euro brutto verdienen zu können (dürfen). Würde dieser zum Beispiel „nur“ 175 Stunden im Monat arbeiten blieben ihn 1312,50 Euro brutto ohne Zuschläge. Würden auf die rund 1300 Euro brutto noch Zuschläge darauf kommen wäre ein Familienvater dann kaum noch zu Hause. Denn er müsste meist in einer nicht vorhersehbaren Schicht arbeiten. Das heißt, man kann sich nicht für den Schichtdienst regelmäßig eintragen lassen und folge dessen, mit einem konstanten Gehalt planen. Das ist Lebensqualität im Jahre 2013 / 14!
Die es gesundheitlich nicht schaffen in diesen Jobs nicht 240 Std. im Monat zu arbeiten, sondern nur 175 Std. arbeiten werden dann sogenannte Aufstocker.
Aufstocken heißt dann Arbeitslosengeld II, das wieder um mit einer Tortur in Form von Formularen ausfüllen, der Beweisbringung sowie mit regelmäßigen Amtsgängen verbunden ist. Auch wird man immer wieder gefragt was man dagegen tun will und verlangt entsprechende Bewerbungen zusätzlich. Wieder und immer wieder. Dass alles nur weil man mit 170 Stunden Arbeit, nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.
So sind in den letzten 10 Jahren viele Firmen entstanden, die es genau auf solche Geringverdiener abgesehen haben und sämtliche Gesetzeslücken ausnützen. Am Schlimmsten sind Arbeiter und Angestellte im Handel, in der Gastronomie, im Gesundheits- und Sozialwesen und die Leiharbeiter betroffen. Selbst getestet habe ich einige Vermittlungsfirmen, die zwar Arbeit haben, meist sogar die besseren Angebote als in den Anzeigen. Dafür verlangen diese Firmen einen so genannten „Vermittlungsgutschein“ vom Jobcenter (Wert 2000 Euro), den man nur erhält, wenn man AG II erhält oder mind. 6 Wochen arbeitslos ist. Ohne diesen hat man kaum noch Chancen auf den Arbeitsmarkt eine Arbeit zu bekommen. Vorwiegen sind es dann sowieso Arbeitsverträge für 1 Jahr. Damit sind dann die 2000 Euro dem Vermittler sicher. Sehr oft wird der Arbeitsvertrag nach dem Jahr nicht mehr verlängert, und das Spiel fängt von vorne an.


Der Mindestlohn, würde funktionieren wenn …

Es jeder ehrlich damit meint und diese 8,50 Euro dem Arbeiter ganz zustünde.
Kurz um würden die Macher der Wirtschaft auf den Boden bleiben und diesen Mindestlohn echt akzeptieren, könnte der Geringverdiener, der ja jetzt seinen Lebensunterhalt vom Verdienst bestreiten kann, mehr Geld in den Konsum stecken. (Laut Politik gehört die Inlandsnachfrage sowieso unbedingt gesteigert) vorausgesetzt die Preise bleiben auf einem verhältnismäßigen Niveau. Mit der Erhöhung auf den Mindestlohn (8,50) darf auf keinen Fall von den Firmen getrickst oder auf die Güter umgelegt werden.
(Mindestlohn haben bereits 21 Länder)

Denkbar ist auch das dann die Arbeitssuchenden sich verstärkt um eine Arbeitsstelle bemühen, denn mit 8,50 Euro Std. könnte es sich wieder lohnen. Hat man dann noch das Glück einen ehrlichen Arbeitgeber zu bekommen dann …

 

Scheitert der Mindestlohn
Wäre es Balsam für das Ego mancher Großkonzerne die dann noch mehr Angst schüren und den Lohn drücken. Die Mega - Lebensmittel-Discounter sind gerade dabei sich zu unterbieten und wo wird da gespart? Am Personal. Motto ist: Lieber Umsatzrekorde für den Konzern als Lohnerhöhung für den Geringverdiener. So sind die Geringverdiener sowieso gezwungen zu sparen und kaufen beim Discounter ein. Einen Mindestlohn zu bezahlen ist daher nicht nötig denn die Konzerne bieten ja die Lebensmittel schon zu Dumpingpreise an.

Fällt ihnen auf wo das langsam hinführt? Wir geben Rechte nach und nach ab, für die unsere Ahnen gekämpft haben. Ich hoffe das sich der Arbeiterkampf nicht noch einmal wiederholt!

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