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Arzneimittelrückstände

Sage und schreibe 47 Prozent der Deutschen entsorgen ihre flüssigen Arzneimittel über das "Waschbecken" oder entledigen es in der Toilette! Fast kein Medikament wird vom Körper
vollständig verarbeitet, so wird der Rest des Medikamentes, durch den Urin wieder ausgeschieden und gelangt so in den Wasserkreislauf. Durch "die Pille der Frau" genauer gesagt  die Hormonreste, die der Körper nicht abbaut und mit dem Urin ausgeschieden werden und so in den Wasserkreislauf gelangen, wurde nachweislich, durch Untersuchungen eine Verweiblichung der Fische und Amphibien festgestellt. Auch diverse Chemikalien, die in Shampoos, Waschmittel, Farbstoffen und Pestiziden enthalten sind, tragen dazu bei. Auch entsteht in den Gewässern durch diese Stoffe ein Chemikalien Cocktail, der nicht mehr einzuschätzen ist und wie er sich auf die Gesundheit des Menschen auswirkt.
In Sachen Entsorgung von Medikamenten besteht eine große Wissenslücke.

Etwas mehr in Verantwortung gezogen gehören die Pharmaziehersteller und Chemiekonzerne. Umweltfreundlichere Medikamente zu produzieren.

Derzeit ist die zweit beste Methode Arzneimittel zu entsorgen, sie einfach in den Hausmüll zu geben, denn dieser wird mit den richtigen Temperaturen verbrannt, sodass sich die Rückstände in Luft auflösen.

Die beste Methode ist aber, wie sie noch bis 2009 praktiziert wurde, die Medikamentenreste in den Apotheken abgeben und von dort aus wurden sie fachmännisch entsorgt.

Ärztefortbildung - Arzneimittelrückstände mit weiterführenden Link zum Projekt

Risikoanalyse des Institut für sozial ökologische Forschung (isoe.de) PDF

 

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